SEID DOCH LAUT! Frauen für den Frieden

Frauen für den Frieden, Performance

SEID DOCH LAUT! Frauen für den Frieden

Vorschau: Gastspiel 13./14. und 15. September2024

 

SEID DOCH LAUT ist eine Site-Specific Performance in der Gedenkstätte Bautzner Straße über die DDR-Oppositionsgruppe „Frauen für den Frieden“ in den 1980er Jahren. Mit der Sichtbarmachung dieser Oppositionsgeschichte setzt das Kreativteam von SEID DOCH LAUT der verzerrten Geschichtsaufzeichnung und der Staatssicherheit eine andere Perspektive entgegen, zeigt wie Frauen sich mobilisierten, Dinge wagten und taten, und reflektiert damit die gegenwärtig von Frauen bestimmten Aufstände weltweit. Ein Theater jenseits des Theatergebäudes.

Mit der Performance SEID DOCH LAUT besetzt das Kreativteam den Ort der politischen Verfolgung in der DDR, erinnert an die Menschenfeindlichkeit, die mit diesem Ort verbunden ist, aber auch an die Friedliche Revolution 1989. Die Größe des Festsaals wird genutzt und es findet keine räumliche Trennung zu den Zuschauenden statt, denn sie sind aufgefordert sich zu äußern bei gleichzeitiger Bewusstmachung, dass dies heute innerhalb dieser Mauern ohne Repressionen möglich ist, aber auch nötig in einer gelebten Demokratie.

 

Weitere Informationen und Beginn der Aufführungen folgen.

Informationen zum Projekt SEID DOCH LAUT finden Sie unter https://seiddochlaut.de/

 

 

Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Bautzner Straße in Kooperation mit dem Kreativteam von von SEID DOCH LAUT. SEID DOCH LAUT ist ein Projekt in Kooperation mit dem BArch und der Robert- Havemann-Gesellschaft, die durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SEDDiktatur gefördert wird, und Aufbau-Verlage.

Gastspiel in Dresden gefördert durch: Gastspielförderung des Nationalen Performance Netz (NPN); Stiftung Sächsischer Gedenkstätten; Kommunale Kulturförderung der Stadt Dresden; Sächsische Landesbeauftragte der Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Gefördert 2022 durch: Hauptstadtkulturfonds, LOTTO-Stiftung Berlin, Bezirksamt Lichtenberg von Berlin aus Mitteln des Bezirkskulturfonds, Stiftung Frauen in Europa/TuWas-Stiftung für Gemeinsinn, Friedrich Stiftung.