NEVER GREY & BACH
Eine Interaktion der Gedenkstätte Bautzner Straße, der OSTRALE Biennale und tristan Production
Performance Katja Erfurth (Tanz), Florian Mayer (Violine)
Führung durch die Sonderausstellung und der Intervention NEVER GREY mit den Kuratorinnen der Ausstellung Andrea Hilger und Veronika Krülle Kotoucova von der OSTRALE
BACH IN THE CITY
Anlässlich des 275. Todesjahres von Johann Sebastian Bach erklingen in großen kulturellen Institutionen der Stadt über das ganze Jahr hinweg seine Werke. Wir versuchen neben den Konzerthöhepunkten der großen Veranstalter auch die Akteure der freien Musikszene in Dresden zu Gehör kommen zu lassen. So entstand die Idee, Bach mit einer musikalischen Intervention im Stadtgebiet zu ehren, die niedrigschwellig an verschiedensten Orten mit unterschiedlichen Kompositionen und Klängen an Bach und sein großes humanistisches Erbe erinnert. Doch soll es dabei keineswegs um trockene, rückwärtsgewandte Musikgeschichte gehen: Wie damals sollen auch heute die Bach-Werke oder zeitgenössischen Stücke ganz unmittelbar im Dienste eines geistig anregenden Dialoges stehen und Menschen zusammenführen.
NEVER GREY
Die Intervention der diesjährigen OSTRALE Biennale bezieht sich auf die Erfahrungen von in der DDR durch die Staatssicherheit inhaftierten Menschen ebenso wie auf die baulichen Überbleibsel der Stasi-Bezirksverwaltung in der Gedenkstätte. Durch zeitgenössische Interaktionen wird diese Geschichte weitererzählt, mal erhöht sie oder schärft die Tiefen und andere Sichtweisen. Wir haben ausschließlich KünstlerInnen der diesjährigen Biennale mit ihren Werken zu Wort kommen lassen. Unsere Kuratorinnen und Kunsthistorikerinnen Drorit Gur Arie und Veronika Krülle Kotoucova wollen mit ihrer Auswahl Antworten auf die sich aktuell aufdrängenden Fragen geben, wenn man die weltweiten Parallelen betrachtet.
Eintritt frei.