Vereint. Verkannt. Zerstritten? Blicke auf unser gemeinsames Land

Podcast-Titel Vereint. Verkannt. Zerstritten? Blicke auf unser gemeinsames Land

Vereint. Verkannt. Zerstritten? Blicke auf unser gemeinsames Land

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Der neue Podcast der Gedenkstätte

 

Welchen Einfluss haben Gesellschaftssysteme auf uns Menschen? Wie stark prägt ein politisches System unser Denken, unsere Bildungs- und Arbeitschancen und unsere Träume? Mehr als 30 Jahre nach dem Mauerfall sprechen wir mit Menschen, die in der ehemaligen BRD und DDR aufgewachsen sind und heute ein gemeinsames Deutschland erleben. 12 Menschen schildern in 4 Episoden rückblickend auf ihre eigene Biografie ihren persönlichen Werdegang. Sie erzählen, welcher Motor sie angetrieben hat, im jeweiligen System damals und heute zurechtzukommen und zu leben.

 

2021 / Episode 1

Freies Land, offene Grenzen: Mehr Chancen für Reisen, Bildung und Arbeit?

Statt – wie so oft gehört – nach der „Wende“ direkt in den Westen zu gehen oder dort zu bleiben, suchten unsere Podcastgäste ihre private, aber auch berufliche Zukunft im Osten. Dabei haben einige von ihnen - dank offener Grenzen - weiter in den Osten geblickt als noch vor 1989. Welchen Einfluss hat das Reisen auf unsere Biografien genommen? Inwiefern profitieren unsere Bildung und unser Berufsleben von Reisen und Erfahrungen, die wir außerhalb unserer Heimat gemacht haben? Und wie hat sich unser Zugang zu Bildung in den letzten Jahrzehnten verändert?

Gäste: Dr. Nancy Aris, Matthias Schüssler, Lutz Stellmacher
Moderation: Dr. Justus H. Ulbricht

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2021 / Episode 2

Träume und Utopien: Lebensnotwendig oder lebensgefährlich?

Welche Träume haben wir heute für unsere Gesellschaft? Was wünscht sich die junge Generation für die Zukunft? Sind unsere Träume realisierbar oder laufen wir Gefahr, uns in Utopien zu verrennen? Der Wunsch nach gesellschaftlicher Stabilität, politischer Partizipation und besonders nach Freiheit oder aber Sicherheit sind generationsübergreifende Träume. Doch Träume sind nun einmal verschieden und manche von ihnen scheinen sogar unsere Gesellschaft zu spalten.

Gäste: Prof. Dr. Ines Geipel, Julia Miller, Prof. Dr. Herfried Münkler
Moderation: Dr. Justus H. Ulbricht

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2021 / Episode 3

Kunst, ja – Aber bitte nicht zu politisch?

Kunst wurde schon immer auch dazu genutzt, um politische und gesellschaftliche Missstände aufzuzeigen, steht dabei jedoch häufig in Abhängigkeit von Herrschaft und Staat. Gerade der DDR-Kunst wird heute noch mit Skepsis begegnet und Anerkennung verweigert, aufgrund des Systems, in welchem sie entstand. Deswegen widmen wir unser heutiges Gespräch ganz diesem Thema. Bleibt Kunst aus einer Diktatur Kunst in der Nische? Welchen Problemen muss Kunst sich heute stellen? Wie politisch darf sie sein und was macht sie überhaupt politisch? Nach welcher Kunst verlangt unsere Gesellschaft überhaupt?

Gäste: Tom Quaas, Susan Donath, Prof. Dr. Karl-Siegbert Rehberg
Moderation: Dr. Justus H. Ulbricht

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2021 / Episode 4

„Wir sind das Volk“ - Zeitenwende ’89 in Osteuropa

Welche Bilder haben wir im Kopf, wenn wir an die Ereignisse von 1989 denken? Wie sah die Situation in anderen sozialistischen Staaten des damaligen „Ostblocks“ aus? Auch wenn sich die Perspektiven von Zeitzeugen und Historikern unterscheiden, verbindet sie doch die Emotionalität, mit der sie auf diese Zeit zurückblicken. Deswegen lohnt sich der Blick auf Europa 1989, auf Ost und West, auf die Träume von damals, die vielen Menschen Hoffnung gaben und auf die Illusionen, als die sich manche dieser Träume herausstellen sollten.

Gäste (per Telefon bzw. Videokonferenz zugeschaltet): Mirko Krizanovic, Junior-Prof. Dr. Tim Buchen, Dr. sc. phil. Monika Juliane Gibas
Moderation: Dr. Justus H. Ulbricht

Episode 4 >>>  HIER

 

Der Podcast wurde gefördert durch das Programm Revolution und Demokratie.

 

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